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23.11.2012 – Arbeit und Soziales

Grüne und SPD in den Ländern fordern Sozialen Arbeitsmarkt

Brandenburg, Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg und Rheinland-Pfalz bringen Entschließung in den Bundesrat ein
Entschließung des Bundesrates - Öffentlich geförderte Beschäftigung neu gestalten

Antrag der Länder Brandenburg, Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz

Drucksache 719/12:

Die antragstellenden Länder möchten die Bundesregierung mit einer Entschließung auffordern, verlässliche Rahmenbedingungen für öffentlich geförderte Beschäftigung zu schaffen. Hierbei sei festzulegen, dass beim Abschluss geförderter Arbeitsverhältnisse das tarifliche Entgelt zu zahlen ist. Die Beschäftigung soll der Sozialversicherungspflicht unterliegen, eine Beitragspflicht zur Arbeitslosenversicherung jedoch nicht auslösen. Zudem sei auf eine größtmögliche inhaltliche Nähe zu regulären Beschäftigungsverhältnissen zu achten.

Zur Begründung führen die Antragsteller aus, dass es auch bei guter wirtschaftlicher Situation eine Gruppe von Arbeitslosen gebe, bei der eine Integration in reguläre Beschäftigung auf absehbare Zeit wohl nicht gelingt. Für diese Zielgruppe bestehe Handlungsbedarf.

Die Vorlage wird in der Plenarsitzung am 23. November 2012 vorgestellt und den Ausschüssen zur Beratung übergeben.

Top 52 der Tagesordnung: http://www.bundesrat.de/cln_227/nn_6898/DE/presse/pm/2012/171-2012.html?__nnn=true

Auch die Grüne Bundestagsfraktion hat unlängst einen Gesetzentwurf zur Einrichtung eines Sozialen Arbeitsmarktes in den Deutschen Bundestag eingebracht: http://markus-kurth.de/Arbeitsmarkt-Details.36+M588fd2e1b34.0.html