12.11.2018 – Rentenpolitik
"Eine Perspektive, die Kinder nur als künftige Beitragszahler sieht, verbietet sich." In der Augsburger Allgemeinen habe ich mich zu Jens Spahns Vorschlag geäußert, Kinderlose stärker zu belasten.
Der Bundesgesundheitsminister und Kandidat für den Parteivorsitz der CDU hatte gefordert, Menschen ohne Kinder bei den Rentenversicherungs- und den Krankenkassenbeiträgen gegenüber Eltern schlechter zu stellen.
Die Augsburger Allgemeine berichtet:

Nachzulesen auch hier: https://www.pressreader.com/germany/allg%C3%A4uer-...
Mein Statement in voller Länge:
„Wer die Rente stabil halten will, schafft das nicht, indem er Kinderlose bestraft, die aus unterschiedlichsten Gründen kinderlos geblieben sind. Menschen, die sich für Kinder entscheiden, tun das nicht wegen ihrer Alterssicherung. Das ist gut so und wird auch immer so bleiben. Und wer Menschen mit Kindern fördern möchte, sollte das direkt tun, etwa mit einer Kindergrundsicherung, besserer Kinderbetreuung und mehr Zeitsouveränität für erwerbstätige Eltern. Eine Perspektive, die Kinder nur als künftige Beitragszahler sieht, verbietet sich."