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03.04.2019 – Arbeit und Soziales

Spannende Diskussion beim "Hauptstadttreff" des Verbands der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands

Bei der Diskussion zum Strukturwandel mit den MdB-Kolleg*innen Marja-Liisa Völlers (SPD), Jutta Krellmann (Linke), Pascal Kober (FDP) habe ich betont, dass es drei grundlegende Strukturwandelprozesse gibt. Erstens den klimapolitisch bedingten Umbau, zweitens die Digitalisierung der Arbeitswelt ("Arbeit 4.0") und drittens den demografischen Wandel. Diese drei Umwälzungen, deren erstgenannte schlichtweg existenziell zwingend notwendig ist, sind überdies miteinander verschränkt.

Zentrale Bedingung zur Bewältigung der Umbrüche ist die Möglichkeit, dass Menschen ihren Beruf auch mitten im Arbeitsleben wechseln können. Und dies mit Unterstützung bei Weiterbildungskosten sowie Lebensunterhalt. Eine interessante Idee ist die Weiterbildungsversicherung, die meine frühere Kollegin Brigitte Pothmer mit einer Fachkommission der Heinrich-Böll-Stiftung entwickelt hat: https://www.boell.de/…/boell.brief_tg8_weiterbildung_4.0.pd…

Ein bereits erprobtes Projekt stammt von den Berufsförderungswerken (BFWs): Mit regionalen Unternehmensnetzwerken organisieren BFWs in Modellregionen (u.a. Dortmund) den Jobwechsel inklusive Neuausbildung von einer Tätigkeit in eine andere. Dabei geht es um gesünderes, längeres Arbeiten und eine alternsgerechte Arbeitswelt. Dieses Projekt Terra passt sehr gut zum Strukturwandel, den die Klimawende erzwingt: https://gesundearbeit-mega.de/projekt/terra